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Was macht unsere Schule aus?

Lernen „mit Kopf, Hand und Herz“
(nach Johann Heinrich Pestalozzi, 1746)

 

Unser Schulprofil wird durch dieses Leitbild geprägt und umfasst folgende 3 Säulen:

1. Neue Lernkultur „Kopf“ 2. Soziales Lernen „Herz“ 3. Berufs- und Studienorientierung und Technikkonzept „Hand“
Individualisiertes und selbstverantwortliches Lernen in einem gemeinsamen, inklusiven
Bildungsgang;
Binnendifferenzierung als grundsätzliches Gestaltungsprinzip.
Lernen im friedlichen Miteinander und festen sozialem Gefüge und Regelwerk;
Effektives Classroom-Management.
Anschlussfähigkeit sichern, SuS für den Übergang qualifizieren Technikbereich und Arbeitslehre mit Bezug zu Praxis und Handwerk im Unterricht ab Jg. 5 fest verankert;
Besondere abschlussoffen gestaltete Qualifizierung in Jahrgang 10.

 

Der Unterricht wird an dieser Stadtteilschule intellektuell, kreativ und handwerklich ausgerichtet, das soziale Lernen wird gefördert und gehört zur ersten Säule im Schulkonzept.

Binnendifferenzierung ist das Grundprinzip der Stadtteilschule, individuelle Förderung umfasst alle Leistungsebenen und das einzelne Kind. Die Individualisierung von Unterricht ist ein weiterer Baustein und wichtiges für die Schule gesichtsprägendes Merkmal und bildet die 2. Säule im neuen Schulkonzept.

Die Regelung des Übergangsmanagements und das Ziel, dass kein Schüler/keine Schülerin die Schule ohne Abschluss verlässt, stehen im Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit der Jahrgänge 8-10. Berufs- und Studienorientierung sowie die Stärkung eines Technikkonzeptes bilden die 3. Säule im Schulkonzept, neue Curricula werden dafür entwickelt und sind seit 2013/14 in der Erprobung und Evaluation.

Eine Oberstufe ist seit dem Schuljahr 2011/12 installiert und wird gemeinschaftlich mit der Stadtteilschule Bahrenfeld organisiert.

Seit Beginn des Schuljahres 2013/14 wird der Ganztag in Form einer teilgebundenen Ganztagsschule an dieser Schule umgesetzt.

Darüber hinaus wird die ganztägige Bildung und Betreuung mit der AWO (Arbeiterwohlfahrt GmbH) als Träger gewährleistet.

 

Die Öffnung der Schule nach außen ist eine wesentliche Bedingung für die Umsetzung dieser Vorhaben. Externe Kooperationspartner werden in den Schulalltag einbezogen. Austausch und Kommunikation, Zusammenarbeit in multiprofessionellen Teams sind neue Komponenten, die das Gesicht der Schule mit der Zeit weiter prägen werden.

Um einen Unterricht zu gewährleisten, der diesen Veränderungen Rechnung trägt, ist ein teilweise neues Verständnis Lernen, Lehren und Unterricht notwendige Voraussetzung. Als weitere Konsequenz für ein neues Verständnis ist die Einführung neuer Teamstrukturen in Form von Klassen-, Jahrgangs- und Fachteams.

Das ehemalige Technikkonzept wird in den Wahlpflichtbereich Künste so wie in Arbeit und Beruf integriert und bietet vielfältige praxisbezogene Komponenten für die Umsetzung im Unterricht.

Weitere Schwerpunkte in der Erziehungsarbeit werden durch Maßnahmen im Sinne der Gewaltprävention und des Sozialen Lernens im Unterricht dargestellt. Ein friedliches Miteinander und entspanntes Lernklima sind wichtig für erfolgreichen Unterricht.

Für die Unterrichtsentwicklung und -veränderung sind geöffnete, kooperative Lern- und Unterrichtsformen Voraussetzung und müssen von den LehrerInnen im Sinne eines selbsttätigen Lernens von SuS umgesetzt werden und begleitet werden. Hier gilt es jeden Schüler, jede Schülerin/ jeden Schüler individuell abzuholen, zu fördern und zu fordern. Qualitativ muss der Unterricht in allen Klassenstufen alle Bildungsvoraussetzungen in grundlegenden aber auch erweiterten Standards umfassen.

Das Kollegium der Stadtteilschule Goosacker sieht in der Stärkung des individualisierten und selbstorganisierten Lernens einen wesentlichen Schwerpunkt für die künftige Zusammenarbeit.

 

Abschlüsse und Berechtigungen:
Nach erfolgreichem Schulbesuch werden der erste Abschluss (ESA am Ende der 9.Klasse) und der mittlere Bildungsabschluss (am Ende der 10. Klasse) erteilt. Beide Abschlüsse berechtigen zum Eintritt in eine Berufsausbildung. Darüber hinaus bestehen noch weitere Möglichkeiten der Qualifizierung durch den Besuch von Berufsfachschulen.

Wird in der 10. Klasse die Berechtigung zum Übergang in die Vorstufe der Stadtteilschule erworben, kann danach unsere Oberstufe zum Erwerb der Allgemeinen Hochschulreife besucht werden. Dazu wird lediglich der Standort aber nicht die Stadtteilschule gewechselt.