Lernräume für Verantwortung – Multiprofessionelle Schulentwicklung an der STS Flottbek

Die Stadtteilschule Flottbek ist eine von zehn Schulen in Hamburg, die den Innovationsfonds des Startchancen-Programms erhalten haben.

Ab dem kommenden Schuljahr setzen wir mit „Lernräume für Verantwortung“ ein schulweites Entwicklungsmodell um, das Unterricht, Ganztag, Sozialpädagogik und Sozialraum systematisch miteinander verbindet.

Worum geht es?

„Lernräume für Verantwortung“ ist kein einzelnes Projekt – es ist eine neue Struktur für Schule.

Ganztägige Bildung wird bei uns bewusst in den Vormittag integriert. Jede Jahrgangsstufe hat eine fest verankerte Projektzeit im Stundenplan sowie eine gemeinsame Projektwoche zum Schuljahresstart.

Dabei arbeitet jede Jahrgangsstufe mit einem eigenen professionellen Kooperationspartner zusammen. Insgesamt begleiten uns neun externe Partner:innen aus den Bereichen Jugendhilfe, Umweltbildung, Ernährung, Sportpädagogik, Demokratiebildung und politische Bildung.

So entsteht ein klarer Entwicklungsweg von Klasse 5 bis 11:

  • Verantwortung im Tun
  • Verantwortung für Natur
  • Verantwortung im Alltag
  • Verantwortung für sich selbst
  • Verantwortung in Gesellschaft und Demokratie
  • Verantwortung im öffentlichen Ausdruck

Verantwortung wächst – Schritt für Schritt.

Was bedeutet das konkret?

Unsere Schüler:innen erleben:

– stabile, verlässliche Lernräume

– klare Verantwortungsrollen

– multiprofessionelle Begleitung

– mehr Beziehungszeit

– echte Beteiligung und Selbstwirksamkeit

Prävention, Diagnostik, Unterricht und Sozialarbeit greifen ineinander – nicht nebeneinander.

Warum ist das besonders?

Mit „Lernräume für Verantwortung“ entwickeln wir ein Strukturmodell, das zeigt, wie:

– Ganztag im Vormittag funktionieren kann

– multiprofessionelle Teams dauerhaft im Unterricht zusammenarbeiten

– Schule und Sozialraum systematisch verzahnt werden

– Verantwortung zur pädagogischen Leitlinie einer ganzen Schule wird

Wir verstehen dieses Modell als Prototyp für eine zukunftsorientierte Schulentwicklung – nachhaltig, skalierbar und übertragbar.

Projektkoordinatorin: Charis Fliedner